Schon der Gedanke an eine Wurzelkanalbehandlung (Endontologie) bereitet vielen Menschen Kopfschmerzen. Dabei zahlt sich Endontologie in vielen Fällen aus. “Die moderne endodontische Behandlung ist heute eine zuverlässige Methode, Zähne und Zahnimplantate über einen längeren Zeitraum schmerz- und entzündungsfrei in der Mundhöhle zu erhalten”. Endodontologie bedeutet Behandlung des Zahninneren. Wissenschaftliche Studien belegen die guten Langzeitergebnisse.
Wurzelkanalbehandlung: Aufwendig und unbeliebt, aber effektiv
Eine Behandlung des Wurzelkanals schlägt der Experte immer dann vor, wenn die Pulpa entzündet ist und starke akute oder auch eher unterschwellige chronische Schmerzen auslöst. “Hauptursache dafür sind eine tiefe Karies, Traumata zum Beispiel nach Sportverletzungen oder Risse und kleine Frakturen im Zahn”, erklärt Gernhardt. Auch infolge zahnärztlicher Behandlungen und der damit verbundenen Manipulation könnte eine Wurzelkanalbehandlung notwendig werden.
Unsere Zahnärzte beschäftigen sich auch mit der Furcht vor dem Zahnarzt und wissen, was Patienten bei endodontischen Behandlungen Angst macht. Daher versuchen wir die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten.
Ziel der Wurzelkanalbehandlung ist die Schmerzfreiheit
Der Ablauf einer Wurzelkanalbehandlung
Erst wenn die Entzündung eingedämmt ist, bereiten wir die Kanäle auf. Dafür bestimmt der Arzt als Erstes die Tiefe der Hohlräume. Anschließend wird das Kanalsystem, das man sich wie eine verzweigte Baumwurzel vorstellen kann, mit feinsten Instrumenten und Spülungen gereinigt, Keime und entzündetes Gewebe sollen auch aus unzugänglichen Nischen und Kanalanteilen verbannt werden. Wir desinfizieren das Wurzelkanalsystem sorgfältig und effizient. Allerdings können wir es nicht sterilisieren, was eine Einschränkung darstellt. Mit den verbleibenden Erregern müsse das Immunsystem selbst fertigwerden – wie bei jeder Wundheilung. Zum Schluss werden Kanäle und auch die Zahnkrone mit geeigneten Materialien gefüllt.